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"Mein fehlendes Abitur habe ich im Studium nie vermisst"

29.09.2015
Als er 2008 mit einem Notenschnitt von 1,07 als Jahrgangsbester die Wirtschaftsschule mit der mittleren Reife abschloss, waren Gymnasium und Abitur kein Thema für ihn. Heute hat Harald Wicht seinen Bachelorabschluss an der ADG Business School an der Steinbeis-Hochschule Berlin so gut wie in der Tasche. Das Abitur war dafür nicht nötig.

„Während der Schulzeit haben mir damals alle empfohlen auf das Gymnasium zu wechseln. Ich wollte aber unbedingt die Laufbahn meines älteren Bruder einschlagen, der sich nach der Wirtschaftsschule dafür entschied, zu arbeiten und Geld zu verdienen“, berichtet Harald Wicht. So fing er nach der Schule eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Burgebrach-Stegaurach eG in Stegaurach an. Seine Abschlussnote: 1,0! „Schon während der Ausbildung stand für mich fest, dass ich studieren und mich dadurch breiter aufstellen möchte. Die klassische Banklaufbahn mit dem Bankfachwirt etc. war für mich keine Option“, so Wicht.

Schließlich war es sein damaliger Vorstand, der ihn auf das berufsbegleitende Studium an der ADG Business School aufmerksam machte. „Da war ich gleich begeistert. Ein Vollzeitstudium konnte ich mir nicht vorstellen. Ich mag meinen Job, den geregelten Tagesablauf und den Kundenkontakt, den ich durch meine Position als Serviceberater habe. Zudem wollte ich nicht erst das Abitur an der Abendschule nachholen“, erklärt Harald Wicht.


Studium ohne Abitur dank der Zulassungsvoraussetzungen der Steinbeis-Hochschule Berlin möglich

Somit entschied er sich für das Bachelorstudium an der ADG Business School mit der Vertiefung Management, Vertrieb & Marketing für die Finanzbranche. Ohne Abitur zu studieren, ermöglichen die Zulassungsvoraussetzungen der Steinbeis-Hochschule Berlin, an der alle Studierenden der ADG Business School immatrikuliert sind. Hiernach können auch Kandidaten mit mittlerer Reife zum berufsbegleitenden Bachelor zugelassen werden, wenn sie über eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und eine dreijährige Berufserfahrung im Anschluss verfügen. „Damals hatte ich noch nicht genug Berufserfahrung und musste etwas warten, um zugelassen zu werden. Aber das war für mich in Ordnung“, so Wicht.

Ein weiterer Weg, die Zulassungsvoraussetzungen der Steinbeis-Hochschule Berlin zu erfüllen, eröffnet sich durch das Absolvieren eines Fachwirt-Programms mit IHK-Prüfung. Hier profitieren die Kandidaten sogar zusätzlich von attraktiven Anerkennungen im Studium, durch die sie ihre Studienzeit verkürzen und einen Teil der Studiengebühren sparen.
Bereut hat Harald Wicht seine Entscheidung auf das Abitur zu verzichten nie: „Man sollte es auf jeden Fall wagen und keine allzu großen Selbstzweifel haben. Ich habe mein fehlendes Abitur im Studium nie vermisst. Ich finde, man sollte sich einfach etwas zutrauen und es nicht von vornherein lassen, weil man Angst hat zu versagen. Schließlich wächst man ja auch an seinen Herausforderungen.“ 

Für die Zukunft wünscht er sich, „eine Stufe höher zu steigen“ und eine Position in der mittleren Führungsebene innerhalb seiner Bank einzunehmen. Ein Masterstudium kommt für Wicht erst einmal nicht in Frage. „Ganz ausschließen möchte ich es aber nicht. Wer weiß, was noch kommt.“

Für weitere Fragen zum Thema "Studieren ohne Abi" stehen Ihnen gerne zur Verfügung: